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Bühnenturm für das Hamburger Schauspielhaus

Wettbewerb Bühnenturm Deutsches Schauspielhaus Hamburg

100222_dsh_montage_04_ansicht_1_cmyk_150dpi_60x40 Der goldglänzende Kubus auf dem Dach des Schauspielhauses, ein rätselhafter minimalistischer Körper, der strahlt und inszenierte Einblicke hinter seine Hülle zulässt.

Diese von weitem sichtbare Stadtkrone besteht aus einem scharfkantigen Regelkörper aus zwei durchlässigen mit Abstand gespannten Textil- od. Metallgewebelagen. Sie verdecken den eigentlichen Bühnenturm, auf dessen Aussenwänden ein großmaßstäbliches Wabenrelief montiert wird.

Diese Anordnung produziert einerseits die Wahrnehmung einer edlen Oberfläche, die durch wechselndes Tageslicht und nächtliche Anstrahlung unterschiedliche Strahlkraft besitzt.
Desweiteren erzeugt die Staffelung der Gewebeflächen eine reizvolle Tiefenwirkung und flimmernde Auflösung der Kubuskanten.

 

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180 Teilnehmer 1. Phase. Als Nachrücker für die 2. Phase benannt.
In Zusammenarbeit mit GAWS Architekten.

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Die Remise

Machbarkeitsstudie, Selbstbau, Instandsetzung
Berlin, 2016

In zentraler Lage ist ein Ort der Begegnung für Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung, für professionelle und ehrenamtliche Helfer sowie für Künstler und Studierende entstanden: die Remise. Der dreigeschossige Erweiterungsbau aus DDR-Zeiten, zentral und dennoch geschützt im 3. Hinterhof der Senatskanzlei in der Brunnenstraße 188 in Berlin-Mitte gelegen, bietet seit Juli 2017 ein Dach für die beiden Projekte transVer und visions for people. Bis Ende 2016 haben wir Prof. T.C. Pollmann bei der Umsetzung des Gestaltungskonzeptes und den baulichen Instandsetzungsarbeiten beraten.

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In einer Machbarkeitsstudie im Rahmen des Berlin Award „Heimat in der Fremde“ haben wir zudem vorgeschlagen, die Remise um zwei Anbauten zu erweitern: eine Aufstockung im 4. und 5. Geschoss mit Wohnungen für geflüchtete Frauen und ein ebenerdiger Anbau für ein Café und größere Veranstaltungen. Eine Gemeinschaftsterrasse auf dem Altbau soll allen Nutzern des Hauses zur Verfügung stehen.

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Information zu den Projekten:

transVer (EG und 1. OG) unterstützt Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung bei der konkreten Suche nach psychosozialen Regelangeboten und bei der Weitervermittlung in Versorgungsangebote. Mit Hilfe von psychologisch und sozialarbeiterisch geschultem Personal sowie von Dolmetschern wird der Hilfebedarf eruiert und die schnellstmögliche Anbindung an bestehende Angebote des Regelversorgungssystems im Bezirk Mitte begleitet. Dies soll durch den Aufbau und die Pflege einer Ressourcen-Datenbank des bezirklichen psychosozialen Versorgungssystems bewerkstelligt werden. Um die Kompetenz der Mitarbeiter von psychosozialen Versorgungsangeboten zu stärken, werden fallbezogene Beratungen, Supervision sowie Fortbildungen und Vorträge angeboten. transVer ist ein von der Lottostiftung finanziertes Projekt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Campus Mitte.

visions for people (2. OG) ist ein Pilotprojekt der kunsthochschule weissensee berlin (khb) in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Campus Mitte. Im Zentrum steht eine Feldforschung vor Ort, die im Sinne eines Human Centered Designs in bedarfsadaptierte, künstlerische Gestaltungen von Innen- und Außenräumen des Gebäudekomplexes der Psychiatrie Berlin-Mitte mündet. Somit entstehen für diesen Ort innovative, den Wünschen der Nutzer gemäße räumliche Arrangements, die positiv auf die Arbeits- und Aufenthaltsqualität einwirken.

Faltbogen. Wanderausstellung Zukunft Planen.

Gestaltung einer Wanderausstellung  für den Ideenwettbewerb
„Zukunft Planen – kostengünstiges, klimagerechtes Bauen und Wohnen im Bestand“,
9 Standorte in Deutschland, 2009

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Die Ausstellung besteht aus flexiblen Faltbögen, in die Leuchtkästen eingehängt werden.
Nach Ausstellungsende wurden sie wieder auseinandergefaltet, aufeinandergelegt und auf die Reise zu acht anderen Ausstellungsorten geschickt.

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An acht deutschen Standorten haben Architekturbüros Konzepte für unterschiedliche, in die Jahre gekommene Gebäude und Ensembles entwickelt – von der Gutsanlage in Brandenburg bis zur Großwohnungssiedlung in Bremerhaven. Eine Handreichung für Architekten, private Bauherren und Kommunen, die sich grundlegende Fragen sellen: Wie können wir nachhaltiger planen? Wie können wir Ressourcen intelligenter nutzen?

Ausstellungsgestaltung und Katalog für das Bundesamt für das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Veröffentlicht bei Jovis Verlag


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Vernissage am 15.06.2009, Galerie Program, Berlin

Grafische Gestaltung in Zusammenarbeit mit Milchhof
Fotos und Renderings bromsky

Aus einem Beitrag von Rodney Latourelle für „The Swedish Travelling Exhibitions – Future Exhibitions“, Mai 2010:

„The consideration of height and scale are important factors for viewer reception that locate and relate to the human form, while providing particular access to exhibition information. Faltbogen, literally Fold-Bend, designed for the travelling exhibition of an urban architecture competition by the architect team Bromsky (Doris Kleilein, Jan Liebscher, Franziska Streb), not only visualizes the temporary nature of the display but also provides a unique viewing situation.

Folded, the CNC pre-cut wood plates fit easily into a 155x85x10 cm crate. Leather joints allow each of the candy-coloured panels, coded to the competition categories in the exhibition catalogue, to unfold like a sheet of paper, creating a sturdy frame for a light box information display.

Capable of a variety of arrangements in accordance with each new venue, the playful structures might be organized like a row of detached house, or a village of streets and squares, emphasizing the urban nature of the competition. The 150cm height of the structures allows visitors to walk among the display as if in a miniature city, while the angled display panels provide a comfortable viewing situation. The viewer of the exhibition likewise becomes a compact and unfoldable being, able to survey the display panel with a bend of the neck, making a wide range of information visible with a minimum of movements.

In contrast to Bromsky’s ingenious exhibition strategy characterized by contemporary mobility, ease of navigation and a clear presentation, the exhibits at the Museum of Jurassic Technology construct a mystifying air of musty permanence behind its modest storefront exterior in Los Angeles.

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Die Große Geld oder Leben Tour

Eine mobile Inszenierung im Stadtraum, Berlin, 2009
Kooperation mit  Ballhaus Naunynstraße

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Der Mensch, das Humankapital. Seit mehr als einem Jahr ist die Welt in der Wirtschaftskrise und alle reden von Krediten, von Geschäftspraktiken, auch von Moral. Wir haben uns auf eine Recherchetour durch den post-migrantischen Wirtschaftskosmos von Berlin begeben und Fragen gestellt: Ist das Ihr Geschäft? Warum arbeiten Sie hier? Wie sieht Ihr persönlicher Fünfjahresplan aus? Was ist Ihnen wichtiger: Geld oder Leben?

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Auf der Suche nach dem Großen Geld lenkt Busfahrer Ecki 35 Fahrgäste in einem ausrangierten BVG-Bus durch die Stadt. Die Tour führt an drei dynamische Orte post-migrantischen Wirtschaftslebens, die jeweils auf ihre Art das Stadtbild prägen: zum Dong Xhuan Center nach Lichtenberg, dem größten vietnamesischen Handelsplatz Europas; weiter zu den türkischen Autoschraubern hinter dem Kreuzberger Finanzamt, die in den ehemaligen Pferdeställen der Preußischen Armee die Schlitten wieder flott machen; und schließlich zum Neuen Kreuzberg Zentrum, wo sich in über 80 Gewerberäumen die unterschiedlichsten Kleinökonomien versammelt haben: Wettbüro, Money Transfer Bank, Drogenhandel, Künstleratelier.

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Drei Generationen von Migranten und Post-Migranten erzählen von ihren Wirtschaftsmodellen: vom Sparen und Geld verschicken, von der schwierigen Balance zwischen Arbeit und Leben, vom Traum vom Großen Geld. Es gibt Überlebensstrategien und Erfolgsgeschichten, langfristige Visionen und komplizierte Kalkulationen – aber auch das Gefühl, nie in der Gesellschaft anzukommen, eine unproduktive Last zu sein. Zwischen dem angeworbenen Gastarbeiter und dem selbständigen Unternehmer liegen über vierzig Jahre Migrationsgeschichte.

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Im Lauf der zweistündigen Inszenierung taucht das Publikum über MP3-Player in die Gedankenwelten der Protagonisten ein. Regieanweisungen via Kopfhörer machen die Fahrgäste zu Mitspielern. Auf der Tour gibt es Unterbrechungen, neue Fahrgäste steigen ein und aus, es kommt zu Zwischenfällen. An den drei Stationen verlässt das Publikum den Bus, um Geld zu verdienen und auszugeben, in kleinen Gruppen die Orte zu erkunden und in Dialog mit den realen Protagonisten zu treten.

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Der Katalog dokumentiert die Tour und ihre Orte.

Idee, Konzept, Recherche, Interviews: Cagla Ilk & Doris Kleilein

Textfassung: Michael Ronen, Yael Ronen, Irina Szodruch

Regie: Michael Ronen

Dramaturgie: Irina Szodruch 

Katalog: Cagla Ilk, Doris Kleilein, Jan Liebscher

Kahvehane. Anatolische Kaffeehäuser in Kreuzberg und Neukölln

Mapping, typologische Studie, Katalog, 2008

BN-Kahvehane-Katalog-1Kahvehane, das sind die türkischen Männercafés, die man vom Vorbeilaufen kennt:  „Zutritt nur für Vereinsmitglieder“ steht an der Tür, im Inneren sieht man Männer beim Tavla oder Okey-Spiel um Tische sitzen, sie nippen an einem Glas Tee oder Mokka. 2008 haben wir das Eröffnungsprojekt  des Ballhaus Naunynstraße dokumentarisch begleitet: Kahvehane – Turkish delight, German fright?, kuratiert von Tunçay Kulaoğlu & Martina Priessner, ein Parcours, bei dem das Publikum in kleinen Gruppen in 12 dieser Kaffeehäuser in Kreuzberg und Neukölln geschickt wird und dort kurze Inszenierungen und Performances besucht.

Kahvehane sind  Leerstellen in der Stadt: Sie prägen das Stadtbild, aber was sind das für Orte?  Wie wird in diesen Räumen die zurückgelassene Heimat repräsentiert? Und: Wie manifestiert sich diese Heimat, oder besser: die Sehnsucht nach Heimat, ganz konkret, als Raum?

Das Ergebnis ist eine Typologie der Kahvehane

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Showroom und Umgestaltung von Lobby und Cafeteria für ein Service Center des Computerherstellers DELL am Standort Halle (Saale)
Fertigstellung 2008, LP 1-7

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grundriss-cafeteriaCAFETERIA

Ballhaus Naunynstraße

Umgestaltung Proberäume und Theaterbar Ballhaus Naunynstraße, Berlin
Fertigstellung 2008, LP 1-8

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Am 07. November 2008 wurde das Ballhaus in der Kreuzberger Naunynstraße unter der künstlerischen  Leitung von Shermin Langhoff wiedereröffnet.

bromsky hat eine Reihe von architektonischen Situationen und mobilen Elementen entwickelt, die das historische Ballhaus für vielfältige Nutzungen öffnen, unter anderem eine neue Bar und einen Probenraum im Keller sowie einen zweiten Veranstaltungsraum auf der Galerie des großen Ballsaales.

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bak_dsc_0240Probenraum Keller

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dsc_0165_bearbeitetTheaterbar

dsc_0127_bearbeitetdoppelbild-galerie_webProbenraum Galerie mit akustischer Trennung zum Haupsaal

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Cube

Partizipatorisches Schulprojekt, Berlin-Hohenschönhausen
2005/6

Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Barnim-Gymnasiums haben wir einen Spiel- und Kletterpavillon entworfen und gebaut.

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CUBE reagiert auf das qualitative Raumproblem an vielen Schulen: Es gibt zwar ausreichend traditionelle Klassenzimmer, aber keine Räume für informelle Kommunikation, für individuelles Arbeiten und für Kontemplation im Schulalltag.

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Zwei Schulen im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen fusionieren – ab dem Jahr 2008 wird der Standort des Descartes-Gymnasiums aufgegeben und die Schüler gemeinsam mit denen des Barnim-Gymnasiums unterrichtet.

Um eine Auseinandersetzung mit dem neuen Standort zu fördern, entwickeln und bauen wir mit Schülern der 10. und 11. Klassen eine mobile Sitzlandschaft für den Schulhof, zum Ausruhen und Entspannen, aber auch zum Kommunizieren.

Eine AG untersucht den Schulhof und entwickelt Ideen. Unter fachkundiger Moderation von Architekten werden Entwürfe erarbeitet und umgesetzt.

Initiierung, Planung, Koordination:
NEUERÄUME mit Petra Schriever, Doris Kleilein, Jan Liebscher
und 11 Schülerinnen und Schülern des Barnim-Gymnasiums, Berlin-Hohenschönhausen
Holzbau:  Tillmann Matzek, Philip Preis

Projektliste

Stadthaus in Hamburg,  Instandsetzung, 2019, LP 1-4
Berlin Metropolitan School, Umbau und Aufstockung Plattenbau, Fertigstellung 2020, LP 8
Haus in Reinickendorf, Renovierung, Umbau, Erweiterung, Berlin, Fertigstellung 2018, LP 1-8
WBW Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses, Bremervörde, 2017
Das älteste Haus des Dorfes, Sanierung eines Bauernhauses, Päwesin, Fertigstellung 2016, LP 1-8
die remise. Ort der Begegnung für Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung, Berlin, 2016
Umbau Fabrik am Maybachufer, Berlin, Fertigstellung 2016, LP 1-8
Hotel „Schmales Haus“, Genehmigungsplanung, Ulm, 2015
Wohnung Erdmannstraße, Berlin, Fertigstellung 2014, Beratung und Konzept
Baugruppe im Havelland, Päwesin, Fertigstellung 2014, LP 1-9 >> N O M I N I E R T !
Einfamilienhaus, Hamburg, Fertigstellung 2013, LP 1-9
WBW Ausstellungsgestaltung „Charlottengrad und Scheunenviertel“, Berlin, 2009
WBW Weltgewerbehof IBA Hamburg-Wilhelmsburg, mit GAWS Architekten, 2011
Anbau an Einfamilienhaus, Berlin, 2010, LP 1-3
Pavillon am Hansaplatz, Hamburg, 2010, Entwurf
Gestaltung Foyer Jüdisches Museum, Berlin, 2009, LP 1-8
Umbau Eingangsbereich Jüdisches Museum, Berlin, 2009, LP1-9
Eingangsbereich mit Tresen, Bratislava, 2009, LP 1-3+5
Zukunft Planen – Gestaltung einer Wanderausstellung, Katalog, 2009, LP 1-8
Große Geld oder Leben Tour, mobile Inszenierung im Stadtraum,  Berlin, 2009
Umbau Ballhaus Naunynstraße, Berlin, 2008, LP 1-8
Kahvehane. Anatolische Kaffeehäuser in Kreuzberg und Neukölln, Berlin, 2008
Showroom und Umgestaltung Lobby + Cafeteria, Halle, 2008, LP 1-5+8
Anbau/ Umbau Bestand Restaurant, Pub, Irland, 2008, LP1-3, Entwurf
Bürogestaltung, Renovierung, Neuorganisation, Genf, 2007 LP1-4
Dachgeschosswohnung für einen Künstler, Berlin-Mitte, 2007
Neugestaltung und Renovierung Büroetage, Berlin, 2006
Cube. Ein Pavillon für den Schulhof. Partizipatorisches Projekt, Berlin-Hohenschönhausen, 2006
O H I O Café/Kneipengestaltung Ausbau, Berlin, 2005, LP 1-4+8
Neugestaltung/Umbau Haus, Berlin, 2005
Anbau Bötcherstraße, Berlin, 2006 LP 1-8