Alsterpavillon Hamburg, perspektivisches Schaubild vom Jungfernstieg, Ferdinand Streb, ca. 1952
Der traditionsreiche Alsterpavillon in Hamburg wird umgebaut und saniert und soll im Sommer 2026 mit einem neuen gastronomischen Konzept wieder eröffnen. Das ikonische Gebäude am Jungfernstieg wurde 1952/53 nach den Plänen von Ferdinand Streb erbaut – jetzt begleitet Franziska Streb als Enkelin den Umbau.
Im Rahmen des WIA25 Festival – Women in Architecture 2025 diskutiert Franziska Streb im Architektursalon Hamburg nachhaltige Bauprojekte. Gemeinsam mit weiteren Gästen aus Praxis, Bauwirtschaft und Verwaltung analysiert sie die Hürden bei der Verwendung ökologischer Baumaterialien und die Chancen der Bauwende.
Offene Wohnräume mit Blick in die Landschaft: Der Umbau und die Erweiterung eines Stalls und einer Scheune im Berliner Norden zum Co-Housing schreiten voran. Der Anbau ist gerichtet, die Dachfenster sind eingebaut, der historische Dachstuhl ist freigelegt und ausgebessert.
27.10.22 – 20.11.2022 Ausstellung und Veranstaltungsreihe des Architektennetzwerks Hamburg in der Galerie Renate Kammer
Do 27.10.2022 | 19:00 Uhr – VERNISSAGE
Di 01.11.2022 | 19:00 Uhr – PODIUMSDISKUSSION zur Wahrnehmung und Relevanz von kleineren Architekturbüros, Moderation Olaf Bartels (Architekturkritiker), mit Franz-Josef Höing (Oberbaudirektor), Karin Loosen (Präsidentin der Hamburgischen Architektenkammer), Prof. Elke Pahl-Weber (Innenstadtkoordinatorin), Rolf Weilert (Miethäuser Syndikat), Alexandra Merten und Philipp Loeper (Architektennetzwerk Hamburg)
Sonntag 06.11.2022 | 15:00 Uhr – TEA TIME LECTURE mit tun-architektur, bromsky Architekten, asdfg Architekten
Neunzig Prozent aller Architekturbüros in Deutschland entwerfen und bauen mit zehn oder weniger Mitarbeitenden. Zehn Hamburger Architekturbüros initiieren einen Diskurs über die Relevanz sowie die Arbeitswelten kleinerer Architekturbüros und berichten über ihren Zusammenschluss in einem Netzwerk.
In Hamburg haben sich Architekt*innen zu einem Netzwerk zusammengetan. Es sind Gemeinschaften, die kleinere Büros führen, Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer. Vom Möbelentwurf, individuellen Treppengestaltungen, über die Innenraumgestaltung, die Betreuung kleinerer und mittelgroßer Neu- und Umbauten, der Bauleitung, Entwürfen von Einfamilienhäusern bis hin zu Schulen und Wohnsiedlungen und städtebaulichen Lösungen bieten sie ein insgesamt sehr breites Spektrum der baulichen Gestaltung auf, das in der Galerie Renate Kammer im Hamburger Münzviertel präsentiert wird. Sie haben sich den konkurrenzfreien Blick auf die nachbarlichen Zeichentische versprochen und stehen einander beratend oder in temporärer Arbeitsgemeinschaft zur Seite. Sie vereinen Erfahrungen, die es unter anderem für Vergabeverfahren zur Bewerbung auf Aufträge der Öffentlichen Hand braucht. Sie arbeiten gemeinsam und gleichzeitig individuell. Sie bilden bewusst kein Kollektiv, sondern eher eine Solidargemeinschaft. So viel Freiheit muss bleiben. Sie geben einander den Rückhalt und den Austausch, den es braucht, um sich den kleinen und großen Aufgaben widmen zu können, die für individuelle und nutzungsgerechte Lösungen der Architektur notwendig sind.
Zehn Architekturbüros des Netzwerks präsentieren ihre Werke in der Ausstellung, begleitet von Werkvorträgen und einer Podiumsdiskussion.
Die Erweiterung der Berlin Metropolitan School in der Spandauer Vorstadt wurde mit dem Internationalen Holzbaupreis 2021 in der Kategorie „Bauen im Bestand“ ausgezeichnet. Wir freuen uns mit Sauerbruch Hutton, für die bromsky 2019-2021 die Bauleitung des Projekts übernommen und das Schulgebäude fertiggestellt hat.
Wie werden sich Städte durch Corona verändern? Berlin war kurze Zeit so ruhig und entspannt, bitte jetzt nicht sofort zurück ins Auto! Die Stadt nach Corona, ein Essay von Doris Kleilein und Friederike Meyer in der Wochenendausgabe der taz
Was macht Städte resilient? Titel, Thesen, Temperamente fragt in einem TV-Beitrag nach der Zukunft unserer Städte, mit Changing Cities, Doris Kleilein, Niklas Maak und Anh-Lin Ngo
Wollen wir zurück zu 100 % Normalität? Ein Radiogespräch mit Doris Kleilein und Friederike Meyer im Deutschlandfunk Kultur