Alle Artikel von “Franziska Streb

Umbau Eingang Jüdisches Museum Berlin

Umbau des Eingangsbereiches des Jüdischen Museums Berlin
Fertigstellung 2009, LP 1-9

BAUWELT 45.2009

Foto (c) Jan Bitter

Foto (c) Jan Bitter

UMBAU EINGANG JÜDISCHES MUSEUM BERLIN

Mit der Neugestaltung des Eingangs im Altbau des Museums sollten die Probleme mit dem übermäßigem Luftzug und der unzureichenden Sicherheitszone  entscheidend verbessert werden.

Der Haupteingang wurde neuorganisiert: Eine zweite Fassade hinter den Flügeltüren des denkmalgeschützten Eingangsportals unterbindet den starken Windsog.

Die Besucherströme werden durch eine raumhohe „Leitwand“ und zwei Drehtüren in ein- und ausgehende Gäste getrennt. Trotz hoher Sicherheitsanforderungen entsteht der Eindruck eines fließenden Übergangs zwischen Eingang und Foyer.

Foto (c) Jens Ziehe

Foto (c) Jens Ziethe

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Haus in Reinickendorf

Sanierung, Modernisierung, Umbau und Anbau
Haus in Berlin Reinickendorf

Fertigstellung 2005 – 2018, LP 1-8


Erneuerung des Eingangs in ökologischer Holzbauweise.


Anbau eines Holzdecks zum Garten

Neugestaltung der Wohnräume und Modernisierung der Bäder

Umgestaltung Wohnräume mit neuen Möbeln
Neues Bad mit selbstgefertigten Fliesen

Stadtsilhouette

Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses mit 1.900 m2 BGF.
Strukturierung des  Rathausplatzes.

Realisierungswettbewerb „Kirchenstraße 1-3“ in Bremervörde.
Mit GAWS Architekten, Hamburg, 2017.

Perspektive Wohn- und Geschäftshaus am Rathausmarkt in Bremervörde

Das geplante Gebäude am Rathausplatz greift die Arkaden des Rathausgebäudes auf und interpretiert sie neu. Die Dachform des Neubaus korrespondiert mit den umliegenden Gebäuden. Die abgesetzte Erdgeschosszone nimmt das Thema der Faltung auf.

Entlang der Kirchenstraße kann im Erdgeschoss vielfältiges Gewerbe entwickelt werden (Angebote des Einzelhandels, der Gastronomie oder Dienstleister). Am Marktplatz ist eine Gastronomie mit Außenplätzen zu wünschen.  

Ansicht Kirchenstraße
Ansicht Rathausplatz
Lageplan

Das Bild eines klaren Platzes mit Baumbestand soll gestärkt werden. Zwei Baumreihen geben dem Platz eine grüne Fassung. Die drei mächtigen Bäume vor der Bibliothek im Rathaus bilden darin eine freie Gruppe unter der sich Leseplätze anbieten.

Erdgeschoss Grundriss

Alle Wohnungen und die Gewerbeeinheiten sind barrierefrei zugänglich. In den Wohnungen wird die einfache Barrierefreiheit erreicht.



Obergeschoss Grundriss

Als besondere Qualität werden im Obergeschoss Wohnungen mit durchgehenden, zweiseitig belichteten und besonnten Wohnräumen mit großzügigen Loggien angeboten. Alle Bäder sind zudem natürlich belichtet.

Darstellung Wohnung OG

Die Grundrisse sind so gestaltet, dass die Anzahl der jeweils zugehörigen Zimmer geändert werden kann. Sie sollen Flexibilität für zukünftige Nutzungen ermöglichen.



Dachgeschoss Grundriss

Die Dachgeschosswohnungen erhalten durch ihre Erhöhung bis unter das Dach einen Loftcharakter. Alle verfügen über windgeschützte, geräumige und nicht einsehbare private Dachterrassen.

Als Besonderheit im Dachgeschoss finden dort alle Mieter des Hauses große und geschützte Gemeinschaftsterrassen vor. Dieses halböffentliche Angebot kann individuell oder gemeinsam genutzt werden.





Rathausplatz Bremervörde


Der jetzige Rathausmarkt  ist von einer heterogenen Umgebung aus kleinteiligen, niedrigen Giebelhäusern, aber auch großen, teilweise leer stehenden Gebäudestrukturen umgeben.

Eine leicht skulpturale Klinkerfassade aus hellen, geschlemmten Ziegeln soll das dominante Rot des Platzes und des Rathauses ergänzen, ohne es noch weiter zu forcieren.

Nachhaltigkeit: Selbstverständlich ist ein Heizsystem auf Basis erneuerbarer Energien oder über Fernwärme und die Entlüftung mit Wärmerückgewinnung. Die großen Flächen der Dächer eignen sich für die Montage von Photovoltaik. Mit Regenwasserverwendung in einem Grauwasserkreislauf kann die Nachhaltigkeit erhöht werden. Ob Erdwärme genutzt werden kann, bedarf einer gesonderten Prüfung. Es wird auf ein sinnvolles Energiekonzept Wert gelegt.

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Haus in Hamburg

Einfamilienhaus in Nettelnburg
Fertigstellung 2012, LP 1-8

Beitrag auf der MapOfArchitecture

Foto: bromsky

Die Bauherren wünschten sich eine Frühstücksterrasse vor der offenen Küche. Dieser Wunsch war Anlass für die skulpturale Ausformung des Baukörpers. An der Ostseite verjüngt sich das Haus zum Garten hin und macht Platz für eine von der Morgensonne beschienene Terrasse, zusätzlich zu der Gartenterrasse im Süden.

Alt-Nettelnburg hat auch heute noch ein relativ homogenes Erscheinungsbild. Die dunkelrot verklinkerten, zweigeschossigen Gebäude mit Mansard- oder Krüppelwalmdächern wurden in den Zwanziger Jahren als genossenschaftliche Siedlung erbaut (Architekt: F. Winterfeld).
Der Bebauungsplan, mittlerweile fast 30 Jahre alt, sieht eine Fortführung dieser Bebauung mit eingeschossigen Satteldachhäusern vor. Weiße Fenster, Verklinkerung und geneigte Dächer sind vorgeschrieben. Das Grundstück ist relativ schmal und verjüngt sich nach hinten hin. Aus den Abstandsregelungen ergibt sich ein enges rechteckiges Baufenster.

Der Neubau nimmt die Farbigkeit und Materialität der Bebauung der Zwanziger Jahre auf. Die großzügigen Öffnungen wickeln sich als Fensterbänder um die Fassaden und setzen sich dadurch von den Lochfassaden der Nachbarhäuser ab. Auch das schwere Vordach und die Fensterstürze aus Sichtbeton betonen die Horizontale und weisen auf die moderne Haltung des Hauses hin.

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Das Haus schiebt sich wie ein Keil in das schmale Grundstück hinein. Im Westen lässt ein Panorama-Eckfenster Abendsonne in den Wohnbereich.

Im Inneren zoniert die schräge Form den offenen Raum im Erdgeschoss.

An die zentrale Küche schließen sich Ess- und Wohnbereich an, ineinander übergehend und doch klar getrennt.

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Über dem Essbereich öffnet sich der Raum bis unter das Dach. Dieser großzügige Luftraum fasst Erd- und Obergeschoss zusammen und ist das kommunikative Herz des Hauses. Eine Brücke, die im Obergeschoss quer durch den Luftraum spannt, verbindet die Schlafzimmer mit dem Bad, das als „Haus im Haus“ auch vom Esstisch aus zu sehen ist.

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Café als Bühne

Ein Theater-Pavillon am Hansaplatz, Hamburg.
Konzept 2010.

Download Portfolio

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Im Rahmen der Umgestaltung des Hansaplatzes hat bromsky Konzepte für die Dreiecksfläche hinter dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg am Hansaplatz entwickelt.

Die Fläche soll mit einem Café bespielt werden. Angeschlossen an das vom Schauspielhaus genutzte Gebäude kann der Pavillon als Kantinencafé sowohl die Mitarbeiter des Schauspielhauses als auch die Anwohner und Besucher des Platzes willkommen heißen. Der kleine Neubau nimmt auch ein separat zugängliches öffentliches WC auf, das im Zuge der Neugestaltung des Hansaplatzes vorgesehen ist. Das Café kann entweder separat oder in Verbindung mit dem Schauspielhaus genutzt werden.

Untersucht wurden zwei unterschiedliche Lösungsansätze.

Konzept A – Schaukasten

In diesem Vorschlag schiebt sich das Café zwischen den alten Kastanienbäumen hindurch zum Hansaplatz.

Zum Hansaplatz hin zeigt das Café eine wandelbare Fassade, deren große Tore je nach Nutzung geöffnet oder geschlossen werden können. Sie setzt ein deutliches Zeichen im Stadtraum und heißt die Besucher bereits von Weitem willkommen: Wie bei einer Guckkastenbühne gewährt sie verschiedene Einblicke in den Innenraum. Dieser zeigt sich überraschend doppelbödig, da sich hinter der Platzfassade sowohl der Gastraum als auch die Terrasse anschließen. Sind die Tore geöffnet, kann der Innenraum auch als Bühne für Veranstaltungen genutzt werden. Im geschlossenen Zustand bietet sich die Schaufassade dem Theater als Kommunikationsfläche an. Als Träger einer Leinwand kann sie z.B. für Filmvorführungen genutzt werden.

In die Torflügel integrierte Klappen erlauben auch eine teilweise Öffnung der Fassade.

Im Erdgeschoss befindet sich ein Gastraum mit Bar sowie Toiletten und Lager für die Cafénutzung. Seitlich lassen große Fenster einen Raum mit fließenden Übergängen nach draußen entstehen. An einem großen, ausziehbaren Tisch sitzen alle gemeinsam. Nördlich und südlich des Gebäudes entstehen kleine dreieckige Plätze unter den Kastanien mit fest installierten Tischen, die ebenfalls zum Verweilen einladen.

Über eine offene, in den Baukörper integrierte Treppe gelangt man auf die geschützte Dachterrasse. Die Dachterrasse gleicht einem kleinen Innenhof. Durch die große Toröffnung der Platzfassade kann man auf das Geschehen auf dem Hansaplatz hinuntersehen.

Konzept B – Faltwand

Ein zweiter Entwurf stellt eine g e f a l t e t e W a n d zwischen Zollamtsgebäude und Hansaplatz. Zwischen den einzelnen F a l t u n g e n spannen sich unterschiedliche R ä u m e auf, die ihre U m g e b u n g jeweils mit einbeziehen. Die dem Zollamtsgebäude zugewendete Faltung beherbergt Lager und öffentliche Toiletten. Nach Norden entsteht eine überdachte Terrasse, nach Süden ein großzügig verglaster Gastraum. Im Sommer kann die Fassade so geöffnet werden, dass der Innenraum sich bis unter den Baum erweitert und die davorliegende Terrasse mit einfasst. In die Faltwand sind mehrere große halb-runde Öffnungen geschnitten, so dass die einzelnen Räume miteinander verbunden sind. Die Folge der Bögen fokussiert den Blick auf den Platz. Die Bogenöffnungen bieten sich ebenfalls als Bühne an.

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Bühnenturm für das Hamburger Schauspielhaus

Wettbewerb Bühnenturm Deutsches Schauspielhaus Hamburg

100222_dsh_montage_04_ansicht_1_cmyk_150dpi_60x40 Der goldglänzende Kubus auf dem Dach des Schauspielhauses, ein rätselhafter minimalistischer Körper, der strahlt und inszenierte Einblicke hinter seine Hülle zulässt.

Diese von weitem sichtbare Stadtkrone besteht aus einem scharfkantigen Regelkörper aus zwei durchlässigen mit Abstand gespannten Textil- od. Metallgewebelagen. Sie verdecken den eigentlichen Bühnenturm, auf dessen Aussenwänden ein großmaßstäbliches Wabenrelief montiert wird.

Diese Anordnung produziert einerseits die Wahrnehmung einer edlen Oberfläche, die durch wechselndes Tageslicht und nächtliche Anstrahlung unterschiedliche Strahlkraft besitzt.
Desweiteren erzeugt die Staffelung der Gewebeflächen eine reizvolle Tiefenwirkung und flimmernde Auflösung der Kubuskanten.

 

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180 Teilnehmer 1. Phase. Als Nachrücker für die 2. Phase benannt.
In Zusammenarbeit mit GAWS Architekten.

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Faltbogen. Wanderausstellung Zukunft Planen.

Gestaltung einer Wanderausstellung  für den Ideenwettbewerb
„Zukunft Planen – kostengünstiges, klimagerechtes Bauen und Wohnen im Bestand“,
9 Standorte in Deutschland, 2009

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Die Ausstellung besteht aus flexiblen Faltbögen, in die Leuchtkästen eingehängt werden.
Nach Ausstellungsende wurden sie wieder auseinandergefaltet, aufeinandergelegt und auf die Reise zu acht anderen Ausstellungsorten geschickt.

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An acht deutschen Standorten haben Architekturbüros Konzepte für unterschiedliche, in die Jahre gekommene Gebäude und Ensembles entwickelt – von der Gutsanlage in Brandenburg bis zur Großwohnungssiedlung in Bremerhaven. Eine Handreichung für Architekten, private Bauherren und Kommunen, die sich grundlegende Fragen sellen: Wie können wir nachhaltiger planen? Wie können wir Ressourcen intelligenter nutzen?

Ausstellungsgestaltung und Katalog für das Bundesamt für das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Veröffentlicht bei Jovis Verlag


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Vernissage am 15.06.2009, Galerie Program, Berlin

Grafische Gestaltung in Zusammenarbeit mit Milchhof
Fotos und Renderings bromsky

Aus einem Beitrag von Rodney Latourelle für „The Swedish Travelling Exhibitions – Future Exhibitions“, Mai 2010:

„The consideration of height and scale are important factors for viewer reception that locate and relate to the human form, while providing particular access to exhibition information. Faltbogen, literally Fold-Bend, designed for the travelling exhibition of an urban architecture competition by the architect team Bromsky (Doris Kleilein, Jan Liebscher, Franziska Streb), not only visualizes the temporary nature of the display but also provides a unique viewing situation.

Folded, the CNC pre-cut wood plates fit easily into a 155x85x10 cm crate. Leather joints allow each of the candy-coloured panels, coded to the competition categories in the exhibition catalogue, to unfold like a sheet of paper, creating a sturdy frame for a light box information display.

Capable of a variety of arrangements in accordance with each new venue, the playful structures might be organized like a row of detached house, or a village of streets and squares, emphasizing the urban nature of the competition. The 150cm height of the structures allows visitors to walk among the display as if in a miniature city, while the angled display panels provide a comfortable viewing situation. The viewer of the exhibition likewise becomes a compact and unfoldable being, able to survey the display panel with a bend of the neck, making a wide range of information visible with a minimum of movements.

In contrast to Bromsky’s ingenious exhibition strategy characterized by contemporary mobility, ease of navigation and a clear presentation, the exhibits at the Museum of Jurassic Technology construct a mystifying air of musty permanence behind its modest storefront exterior in Los Angeles.

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Ballhaus Naunynstraße

Umgestaltung Proberäume und Theaterbar Ballhaus Naunynstraße, Berlin
Fertigstellung 2008, LP 1-8

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Am 07. November 2008 wurde das Ballhaus in der Kreuzberger Naunynstraße unter der künstlerischen  Leitung von Shermin Langhoff wiedereröffnet.

bromsky hat eine Reihe von architektonischen Situationen und mobilen Elementen entwickelt, die das historische Ballhaus für vielfältige Nutzungen öffnen, unter anderem eine neue Bar und einen Probenraum im Keller sowie einen zweiten Veranstaltungsraum auf der Galerie des großen Ballsaales.

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bak_dsc01630Kartenverkauf

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bak_dsc_0240Probenraum Keller

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dsc_0165_bearbeitetTheaterbar

dsc_0127_bearbeitetdoppelbild-galerie_webProbenraum Galerie mit akustischer Trennung zum Haupsaal

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